Der Zwei-Kammer-Wurmkomposter | vor sich hin rotten mal effektiv

»Der utopische Zwei-Kammer-Wurmkomposter«

Ein bloßer Kasten aus Holz in dem großartiges passiert – der Wurmkomposter des UtopiastadtGarten.

Der Wurmkomposter stell ein mini Biotop dar, in dem die gleichen Prozesse vor sich gehen wie bei der natürlichen Rotte von frischen Pflanzenresten – bloß viel effektiver!
Hunderte Würmer fanden in diesem Bau Platz für ihr zukünftiges Zusammenleben und wandeln gleichzeitig anfallende Bioabfälle in einen Rohstoff um, der für die Gartenarbeit wie auch die landwirtschaftliche Nutzung im urbanen Raum unabdingbar ist. Das Endprodukt dieser Kette, der Humus, bietet eine wunderbare Nährstoffquelle für allerlei Plfanzen und lässt somit das Quartier erblühen. Die Würmer erhalten dabei Unterstützung von ganz vielen anderen Tieren und Tierchen, wie zum Beispiel Asseln, Milben, Hundert-/Tausendfüßler, anderen Würmer, sowie Pilze, Algen und Bakterien usw..

zur Verfügung gestellt von der Stadt Wuppertal

 

Vor ungefähr zwei Jahren hat das Urban Gardenung Projekt des Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. einen ähnlichen Komposter gebaut und eine erste Wurmkultur darin etabliert. Dieser Komposter wird gemeinsam mit dem »Naba’s Café« sehr erfolgreich im Garten des Nachbarschaftsheim, am Platz der Republik, betrieben. Vernetzung bedeutet Erfahrungen austauschen und gemeinsam daraus Lernen. Deswegen bedienen sich die UtopistInnen gemeinsam mit FoodsaverInnen an dem Know-How derer und schaffen somit eine Stadt die immer grüner und innovativer wird.

Ähnlich wie im Naba’s Café fallen in den Foodsharing-Fairteilern relativ große Mengen pflanzlicher Abfälle an. Diese werden schon seit mehreren Jahren von den FoodsaverInnen zum UtopiastadtGarten gebracht und dort bisher in Mieten kompostiert. Da immer mehr WuppertalerInnen das Angebot des Foodsharings dankend annehmen und unterstützen und immer mehr Läden und ProduzentInnen sich dazubereit erklären ihre anfallenden Lebensmittel zur Verfügugn zu stellen, muss im Umkehrschluss eine bessere Kompostiermöglichkeit gefunden werden. Aus dieser Not enstand die Idee einen Zwei-Kammer-Wurmkomposter in der Mirke zu errichten. Um interessierten BewohnerInnen und MitWuppertalerInnen die Prozesse innerhalb des Komposthaufens anschaulich zu machen, ist seitlich am Komposter jeweils ein Sichtfenster eingebaut. Damit ist es möglich, „den Würmern bei der Arbeit zuzuschauen“! Der UtopiastadtGarten bietet zum Thema Kompost bei Bedarf entsprechende Workshops an.

Der Zwei-Kammer-Wurmkomposter wurde mit den Mitteln des Mirker Quartierfonds der Städtebauförderdung NRW, initiiert durch das Forum:Mirke, finanziert und stellt darüberhinaus das erste durch diesen Fond finanzierte Projekt dar! Wir bedanken uns bei allen, die uns durch ihre Zuwendungen das Projekt ermöglicht haben. Das Projekt wird im Rahmen des Bund-Länder Programms Soziale Stadt NRW gefördert.

Weitere Informationen zum utopiastadtgarten findest du auf Facebook oder auf der Homepage von Utopiastadt.

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