Geschichte vor Ort – stadthistorische Wanderungen im Mirker Quartier

Geschichte vor Ort – stadthistorische Wanderungen

Arbeiter*innen-Widerstand in der Elberfelder Nordstadt: Mirker Quartier

Das Mirker Quartier war in den 30iger Jahren noch stark industriell geprägt und mehrheitlich von Arbeiter*innen bewohnt. Eine Hochburg der organisierten Arbeiterbewegung war der Großbetrieb Cosman, Villbrandt & Zehnder (später Gold-Zack) in der Wiesenstrassse. Hier entstanden in der NS-Zeit auch freie Gewerkschaftsgruppen, die aber von der Gestapo ab 1935 zerschlagen wurden. Auf der Gathe kam es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit der SA und der Polizei. Am Nüll existierte eine „wilde Siedlung“, in der während Weltwirtschaftskrise Menschen wohnten, die sich keine Wohnung mehr leisten konnten. Auf der Wanderung werden die verschiedenen Akteure der Widerstandsbewegung vorgestellt.

9. Oktober 2020 Treffpunkt 17:00 Uhr Mirker Bahnhof vorm Hutmacher

Leitung: Stephan Stracke

Teilnahmebeitrag: 5 €

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