Wohnen – die neue soziale Frage?

Wohnen – die neue soziale Frage?

Donnerstag 11. April 2019 19:00 Uhr
Karawane-Laden Wuppertal, Marienstr. 52

Wohnen – die neue soziale Frage?
Diskussionsrunde u.a. mit

– Knut Unger, MieterInnenverein Witten
– Menschen vom Projekt Trude
– Markus Roeser, AWO, Quartiersentwicklung Höhe
– Oliver Wochnik, Mietergemeinschaft Mirker Straße

5 Tage nach der (hoffentlich) großen Demo in Köln gegen den Mietenwahnsinn möchten wir über die Aktualität der Wohnungsfrage in Wuppertal diskutieren.

Leben wir – im Vergleich zu Köln und Düsseldorf – im Mieter*innen-Paradies? Wie sehen die sozialen Realitäten in Bezug auf Wohnungen am Ölberg, in der Nordstadt und im sonstigen Wuppertal aus?

Wie kann man sich gegen Wohnungskonzerne und sonstige Miethaie gemeinsam wehren?
Knut Unger vom MieterInnenverein Witten wird uns als Input von den Auseinandersetzungen im Ruhrgebiet berichten.

Was können wir an kollektiven Strukturen in unseren Nachbarschaften und Stadtteilen dagegensetzen?
Wir haben die Leute vom Projekt Trude eingeladen, die in Wuppertal ein kollektives Wohn- und Kulturprojekt aufbauen wollen. (https://trude.noblogs.org/ueber-trude/)

Was ist eigentlich am Rehsiepen in Ronsdorf oder im Quartier Höhe in Vohwinkel los? Was gibt es für Erfahrungen mit den großen Besitzern wie LEG, Grand City Property und Altro Mondo?
Reichen die Hartz IV-Pauschalen für Wuppertaler Wohnungen?
In welche Stadtteile müssen „Kunden vom Jobcenter ausweichen? Gibt es eigentlich hier auch sog. Schrotthäuser, in denen vorallem Migrant*innen wohnen müssen?
Gibt es Gentrifizierung vergleichbar mit Köln und Düsseldorf in Wuppertal? Sind unsere eigenen (Sub)Kulturaktivitäten Teil der Verdrängung und wie gehen wir damit um?

Genug Stoff für eine kontroverse Debatte…

Unsere 4. Veranstaltung

Sonntag 12. Mai 2019 14:30 Uhr Kleine Höhe #Unteilbar unterwegs

Keine neue Forensik in Wuppertal?
Exkursion zum geplanten Baugelände und Kaffee-Trinken mit Lothar Gothe, Aktivist des SSK Köln zu den Kämpfen gegen die Forensik

#Unteilbar

Inspiriert durch die großartige #Unteilbar-Demo im Oktober 2018 in Berlin möchten wir im neuen Jahr in Wuppertal und vielleicht auch im Bergischen Land eine monatliche #Unteilbar-Diskussionsrunde begründen.

Wir interessieren uns für soziale Realitäten, gesellschaftliche Widersprüche und Kämpfe.
Wir sind neugierig und wollen unsere Städte (neu) erkunden.
Und wir wollen uns – zusammen mit anderen – politisch einmischen.

Unser (monatlicher) Treffpunkt ist das Karawane-Lokal in der Elberfelder Nordstadt in der Marienstr. 52

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Was ist # unteilbar?

Dieser „einfache“ Aufruf beschreibt für uns am besten, was wir wollen…

„Unsere Gruppe heißt #unteilbar.

Wir möchten eine Gesellschaft, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen.
Die Menschen sollen frei sein.
Die Menschen sollen ganz verschieden sein können.

Im Moment machen wir uns Sorgen.
Immer mehr Menschen denken: Sie sind besser als andere.
Es gibt immer mehr Hass und Gewalt.
Und leider finden viele Menschen das okay.

Wir wollen etwas dagegen tun.
Wir möchten uns für eine bessere Gesellschaft einsetzen.
Eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung.
Eine Gesellschaft in der jeder Mensch richtig und wichtig ist.
Egal wieviel Geld der Mensch hat.
Egal wo der Mensch geboren ist.
Egal welches Geschlecht der Mensch lebt.
Oder wie der Mensch lebt.

Am 13.10. gibt es eine große Demonstration in Berlin.
Wir wollen zusammen laut und stark sein.
Alle sollen wissen was wir möchten.

Auch nach der Demonstration wollen wir weitere Aktionen planen.“

(https://www.unteilbar.org/einfache-sprache/)

https://www.unteilbar.org/aufruf/

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